Risiken in der Lieferkette für Speicherbausteine
Engpass bei Speicherchips: Was Lieferketten-Teams wissen müssen
Ein Mangel an Speicherchips kann zu Preissteigerungen führen, die Lieferzeiten verlängern, die Beschaffungsmöglichkeiten einschränken und die Produktion entlang der gesamten Elektronik-Lieferkette beeinträchtigen.
Erfahren Sie, was zu Speicherengpässen führt, welche Speichertechnologien davon betroffen sein können, wie solche Engpässe geschäftliche Risiken verursachen und was Elektronik-Teams tun können, um sich darauf vorzubereiten.
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Was ist eine Knappheit an Speicherchips?
Eine Knappheit an Speicherchips tritt auf, wenn die Nachfrage nach Speicherkomponenten das verfügbare Angebot übersteigt oder wenn die Hersteller die benötigten Bauteile nicht in der erforderlichen Menge, zum gewünschten Preis oder innerhalb des gewünschten Zeitrahmens liefern können.
Häufige Anzeichen für einen Mangel:
- Längere Vorlaufzeiten
- Höhere Preise
- Lieferantenzuordnung
- Reduzierter genehmigter Lagerbestand
- Eingeschränkte Verfügbarkeit älterer Technologien
- Stärkere Nutzung von Maklern oder Quellen auf dem freien Markt
- Produktions- und Lieferrisiko
Was sind die Ursachen für den Mangel an Speicherchips?
Speicherknappheit ist in der Regel auf mehrere sich überschneidende Faktoren zurückzuführen, die sich auf die Nachfrage, die Produktionskapazitäten und die Prioritäten der Lieferanten auswirken.
Mitwirkende Faktoren
- Nachfrage nach KI-Infrastruktur und Rechenzentren
- Erholung auf den Märkten für PCs, Server, Automobiltechnik oder Konsumgüter
- Kapazitätszuweisung bei Lieferanten
- Technologiewandel zwischen den Generationen
- Geringere Investitionen in Zeiten des Marktabschwungs
- Lange Produktions- und Qualifizierungszyklen in der Halbleiterindustrie
- Störungen in der Produktion
- Störungen in der Produktion
- Maßnahmen zum Ende der Lebensdauer, die ältere Komponenten betreffen
- Unerwartete Zunahme der Kundenaufträge
Wichtige Speichertechnologien
Verschiedene Speichertypen kommen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zum Einsatz und können mit spezifischen Versorgungsrisiken behaftet sein.
DRAM
Wird zur vorübergehenden Datenspeicherung in Servern, PCs, Netzwerk-, Industrie-, Automobil- und eingebetteten Systemen verwendet.
NAND-Flash
Bietet nichtflüchtigen Speicher in SSDs, Mobilgeräten, Industriegeräten und Unterhaltungselektronik.
DDR4
Weit verbreitet in etablierten Plattformen und Produkten mit langem Lebenszyklus. Das Lieferrisiko kann steigen, da sich die Lieferanten auf neuere Generationen konzentrieren.
DDR5
Unterstützt neuere Systeme und bietet eine höhere Leistung. Die zunehmende Verbreitung kann die Nachfrage steigern, während ältere Systeme weiterhin im Einsatz bleiben.
HBM
Speicher mit hoher Bandbreite für KI-Beschleuniger, GPUs und Hochleistungsrechner.
Embedded- und Spezialspeicher
Speicher mit hoher Bandbreite für KI-Beschleuniger, GPUs und Hochleistungsrechner.
Wie sich Lieferengpässe auf Elektronikunternehmen auswirken
- Höhere Kosten für Bauteile
- Längere Vorlaufzeiten
- Lieferantenzuordnung
- Produktionsverzögerungen
- Lieferrisiko für den Kunden
- Margendruck
- Neugestaltung und Aufwertung
- Entscheidungen über den letzten Kauf
Frühe Warnzeichen
- Lieferzeiten verlängern sich
- Preisschwankungen
- Rückgang des genehmigten Lagerbestands
- PCN- und PDN-Aktivität
- Änderungen des Lebenszyklusstatus
- Mitteilungen der Lieferanten
- Eingeschränkte Verfügbarkeit für ältere Generationen
- Zunehmende Abhängigkeit von Maklern
So bereiten Sie sich vor
- Speicherkomponenten in verschiedenen Stücklisten identifizieren
- Überprüfung der Konzentration bei Lieferanten und Herstellern
- Verfügbarkeit und Genehmigung von Ersatzterminen bestätigen
- Bestand mit dem prognostizierten Bedarf abgleichen
- Kritische Produkte und Programme priorisieren
- „Last-Time-Buy“- und Beschaffungsstrategien definieren
- Sich frühzeitig mit der Technik abstimmen
ERSTE SCHRITTE
Speicherrisiken erkennen, bevor Engpässe die Produktion beeinträchtigen
SiliconExpert Teams aus den Bereichen Lieferkette, Beschaffung und Entwicklung dabei, BOM in Bezug auf Lebenszyklus, Beschaffung, Lieferanten und BOM für die Speicherkomponenten zu überwachen, auf die ihre Produkte angewiesen sind.